Foto: privat
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Anselm Neft

 

geboren 1973 bei Bonn, ist Romanautor, Satiriker und Publizist. Seine Texte mixen immer wieder Humor mit Schrecken, genaue Realitätsschilderung mit Phantastik und politisches Bewusstsein mit dem mythischen Unterbau des magischen Realismus. Mit seiner historisch-mythischen Satire "Die schönste Blume des Allgäus" war er 2007 Finalist beim open mike. 2009 zählte er mit der düsteren Teenagergeschichte "Der Hund" zu den Besten des MDR-Literaturwettbewerbs. 2011 erhielt er für einen Auszug seines gnostischen Aussteigerromans Vom Licht ein Stipendium in Schöppingen. Aufgrund seines Komödie, Drama, Thriller und Phantastik vereinenden Romans Hell zählte er 2013 zu den letzten vier Kandidaten für das mit 36.000 Schweizer Franken dotierte Lydia-Eymann-Stipendium.

 

Anselm Neft schrieb hunderte von Satiren, Nachrufen und Kolumnentexten, u.a. für den Tagesspiegel, die WELT, taz, Titanic und den Eulenspiegel. 2005 bis 2016 war er Mitgründer und Mitherausgeber von "EXOT – Zeitschrift für komische Literatur".

 

Seit 2016 lebt er in Hamburg, betreibt dort die Lesebühne "Liebe für alle" und arbeitet an einem weiteren Roman.