Foto: Michael Zalewski
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Ines Geipel

 

1960 in Dresden geboren, war Sprintweltrekordlerin, beendete 1985 aus politischen Gründen ihre Sportkarriere und flüchtete 1989 in die Bundesrepublik. Seit 1996 arbeitet sie als Schriftstellerin und Publizistin. 2000 war sie Nebenklägerin im Berliner Doping-Prozess. Seit 2001 ist sie Professorin an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". Sie veröffentlicht Romane und Lyrik, aber vielfach auch zu konfliktgeladenen Themen der Nachwendezeit, wie Amok, Doping, Leben und Literatur in der DDR-Diktatur und deren Transformation. Zuletzt erschien "Generation Mauer. Ein Porträt", 2014. Gemeinsam mit Joachim Walther begründete sie das "Archiv unterdrückter Literatur in der DDR".