AvivA Verlag (Berlin)

 

Der 1997 von der Literaturwissenschaftlerin und Kunsthistorikerin Britta Jürgs gegründete AvivA Verlag mit Sitz in Berlin veröffentlicht Entdeckungen jenseits des Mainstreams.

 

AvivA kommt aus dem Hebräischen und ist die weibliche Form von Frühling.

 

In der Reihe "Wiederentdeckte Schriftstellerinnen" präsentiert der Verlag (vorwiegend jüdische) Autorinnen der 1920er Jahre wie Ruth Landshoff-Yorck, Victoria Wolff, Lili Grün, Maria Leitner oder Vicki Baum. Wiederentdeckungen der 1960er und 1970er Jahre wie "Westend" von Annemarie Weber über eine Frau in Berlin 1945 oder "Rachel, die Frau des Rabbis" von Silvia Tennenbaum, erstmals in deutscher Sprache erschienen, ergänzen die literarischen Fundstücke.

 

Erstmals auf Deutsch hat AvivA die Reportagen der ersten Undercover-Journalistin Nellie Bly veröffentlicht, die im Mai 2014 150 Jahre alt geworden wäre.

 

Unter dem Motto "Nur keine Musen!" widmet sich die AvivA-Künstlerinnen-Reihe kreativen Frauen aus der Kunst- und Kulturgeschichte – von Architektinnen über Malerinnen bis hin zu Tänzerinnen und Musikerinnen. Interessante Frauen wie die Schriftstellerin und Bildhauerin Christa Winsloe, die Jazzpianistin Peggy Stone oder die Tänzerin Palucca werden in neuen Biografien vorgestellt.

 

Verlegerin Britta Jürgs wurde 2011 auf der Frankfurter Buchmesse vom Netzwerk der BücherFrauen als "BücherFrau des Jahres" ausgezeichnet.

 

AvivA-Bücher erweitern die Weltkarte im Kopf um herausragende Frauen in Kunst und Literatur.