edition AZUR (Dresden)

 

Publiziert vorwiegend Lyrik, Aphorismen und Kürzestprosa - erlaubt sich aber gelegentlich Ausflüge in angrenzende Gebiete: Katalog, Essay, Literaturwissenschaften.

 

Das Blaue vom Himmel

Die edition AZUR versteht sich als Podium für Autoren, die vor der Unübersichtlichkeit der Zustände nicht die poetischen Waffen strecken, sondern eine adäquate Sprache für sie suchen; für Autoren die sich der Gegenwart an die Fersen heften, ohne ihr auf den Leim zu gehen; für die Versprengten und Vereinzelten, die jenseits der Diskursmoden schreiben. Hier publizieren Autoren, die etwas aufs Spiel setzen und sich – wenn nötig – auch mal aus der sicheren Deckung ihres Könnens herauswagen.

 

Logenplätze in den Bücherregalen

Seit dem ersten Band im Jahr 2005, Jan Röhnerts programmatischem Langgedicht "Die Hingabe. Endloser Kokon", sind ca. 25 Bände mit Lyrik, Kürzestprosa und Aphorismen erschienen – jeweils mit viel Liebe zum Detail gestaltet und ausgestattet. Dass die Azur-Bände bei immer mehr Lesern Logenplätze in den Bücherregalen erobern, dass man sie gern anfasst und herumzeigt, ist das Verdienst der Gestalter Frauke Wiechmann und Vincent Kraft.

 

Verlegen heißt entdecken

Die edition AZUR ist ein Entdeckerverlag. Zu den jungen Autoren, die hier debütierten, zählen u. a. Nancy Hünger, Stephan Turowski und Sascha Kokot. Daneben stehen Bände mit längst etablierten Autoren wie Thomas Kunst, Julia Schoch oder Sudabeh Mohafez. Der kommerziell erfolgreichste Titel des Verlags ist die Anthologie "Neue Deutsche Aphorismen". Die größte mediale Aufmerksamkeit fand "Die endlose Ausdehnung von Zelluloid. 100 Jahre Film und Kino im Gedicht". Beide gelten inzwischen als Standardwerke auf ihrem Gebiet.