HABLIZEL (Lohmar)

 

Als Makus Hablizel vor drei Jahren bei einem Spaziergang durch's Internet zufällig über den großartigen Roman "Skunk" des New Yorker Autors Justin Courter gestolpert ist, konnte er noch nicht wissen, dass aus einem Stinktier gleich ein ganzer Verlag in Lohmar werden kann.

 

"Skunk" wurde bestellt, vom Autor selbst geschickt und kostete ihn mehr Porto, als er für sein Buch haben wollte. Unhaltbare Zustände, meinte Markus Hablizel und bot ihm an, mehr zu bezahlen. Er lehnte ab, wollte als kleine Gegenleistung aber Feedback, ob sein Roman gefallen habe. Hat er! Und zwar so gut, dass Markus Hablizel gleich einen Verlag gegründet und die Übersetzung von "Skunk" in Auftrag gegeben hat, die im Herbst 2011 erschienen ist!

 

In der Zwischenzeit hat Hablizel drei deutschsprachige Romane veröffentlicht und laut FAZ und Deutschlandfunk mit der kleinen Reihe "small parts isolated and enjoyed" die "Pixi-Tradition wieder aufleben" lassen, nur eben "für Erwachsene". Hablizel kümmert sich also um kleine Sachen mit Bildern und zeitgenössische Literatur.

 

Wolfgang Frömberg, Katha Schulte, Dietmar Dath, Raouf Khanfir, Justin Courter, Ole Wagner, Alfred Jansen, Stephan Glietsch, Ulrike Serowy und Lars Popp haben bei Hablizel debütiert oder werden dies tun. Gut, Dietmar Dath nicht, aber zumindest die Form ist neu.

 

Gestaltet werden die Bücher vom tollen Bureau Mario Lombardo, Berlin.